Umweltaktivitäten bei Bardusch


Textile Rundum-Sorglos-Pakete mit gutem grünen Gewissen

Ettlingen, Oktober 2011. Für die Bardusch Unternehmensgruppe stellt der Umweltschutz eine elementare Grundlage ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten dar. Umweltmanagement gehört zur allgemeinen Betriebsführung. „Als Unternehmen, das sich mit dem Vermieten und der hygienischen Wiederaufarbeitung von Textilien befasst, bekennen wir uns zur Mitverantwortung für das ökologische Gleichgewicht der Natur und damit zur Zukunft der Menschen, der Gesellschaft und der Industrie. Der Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil innerhalb des Unternehmens und gleichwertig mit anderen Unternehmenszielen“, stellt das traditionsreiche Familien- unternehmen klar. Daher geht der Textildienstleister äußerst sorgsam mit Materialien, Rohstoffen und Ressourcen um.

Der aktive Einsatz für den Umweltschutz beginnt grundsätzlich bereits bei der Dienstleistung des Unternehmens. Die Versorgung von Handel, Industrie, Handwerk, Gewerbe, Hotellerie, Gastronomie und Gesundheitswesen mit Mehrwegtextilien und deren fachgerechte Pflege ist praktizierter Umweltschutz. Die Textilien werden bereitgestellt, geliefert, geholt, gepflegt, in Stand gehalten und bei Verschleiß ersetzt. Dabei achtet Bardusch stets auf einen möglichst optimalen Ressourceneinsatz. So entwickelt und wählt Bardusch Produkte aus, die möglichst lange im Kreislauf einsetzbar sind und nach dem Gebrauch wieder verwendet oder mit geringster Umweltbelastung entsorgt werden. Alle Bardusch Produkte sind nach ihrer Indienststellung in ein funktionierendes Kreislaufsystem integriert. Regelmäßig wiederaufbereitet sind sie oft hunderte Mal im Einsatz. Mit den Textil-Handtuchrollen von Bardusch lassen sich Hände bis zu 15.000 Mal abfallfrei trocknen. Für das System „Stoffhandtuchrollen im Stoffhandtuchspender“ der Produktlinien 2000, Uno und F8 ist Bardusch mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Die Angebote sind damit als besonders umweltfreundliche textile Kreislauf-Produkte gekennzeichnet.

Ökologisches Augenmerk auf Lieferanten

Bardusch arbeitet mit Lieferanten zusammen, die ihre Textilien bereits seit Jahren nach dem „Öko-Tex Standard 100“ überprüfen lassen, sodass keine gesundheitlichen Schäden beim Hautkontakt der Träger hervorgerufen werden können. Die Entwicklung der Miettextilien erfolgt bei Bardusch unter Beachtung aller herstellungs- und entsorgungsökologischen Erkenntnisse. Zur Anwendung kommt ein Produktblatt, in dem festgehalten wird, wie umweltfreundlich die Materialien und Textilien sind. So erfolgt schon im Vorfeld eine Prüfung anhand der Checkliste „Umweltbewertung“. Die Lieferanten werden von Bardusch regelmäßig nach ökologischen Gesichtspunkten bewertet. Die auf diese Weise erzielte hohe Qualität sichert die Wiederverwertbarkeit selbst der anspruchvollsten Textilien. So können zum Beispiel auch die sterilen OP-Abdeckungen für Krankenhäuser vielfach eingesetzt werden. Inkontinenzhilfen für Altenheime sowie sterile OP-Bekleidung für Krankenhäuser sind ebenfalls Beispiele für die umweltgerechten Textil-Mietdienste aus dem Hause Bardusch. Textilhandtücher vermeiden Abfall und sind ebenfalls lange im Kreislaufsystem einsetzbar.

Die hygienische Pflege von Miettextilien – das heißt Waschen, Reinigen, Trocknen, Finishen und gegebenenfalls Reparieren – bildet einen Schwerpunkt der betrieblichen Tätigkeiten von Bardusch. Nach der Auslieferung der sauberen Textilien und deren Gebrauch holt das Unternehmen die verschmutzten Artikel zur Bearbeitung und Pflege beim Kunden ab. Danach werden sie dem Kunden wieder frisch und sauber geliefert. Hier laufen viele umweltrelevante Faktoren zusammen: die Verwendung von Hilfs- und Betriebsstoffen, der Verbrauch von Wasser und Energie und der Einsatz von Verpackungsmaterialien. Bei der Pflege werden alle für den Umweltschutz wichtigen Verbrauchsparameter wie Frischwasser, Waschmittel, Waschhilfsmittel, Reinigungsmittel, Abwasser und Abluft überwacht. Alle Produktionsanlagen unterliegen der vorbeugenden Instandhaltung und werden regelmäßig gewartet. Für Transport und Lagerung der Textilien nutzt Bardusch wiederverwendbare Materialien.

Behutsamer Umgang mit Wasser

Ein besonderes Anliegen ist es für Bardusch, mit dem Rohstoff Wasser bewusst und behutsam umzugehen und den Wasserverbrauch sowie die Verschmutzung des Wassers kontinuierlich zu senken. Der Betrieb arbeitet mit modernsten Waschverfahren. Computergestützte Dosier- und Steuerungs- Systeme sparen Wasser, Energie und Waschmittel. Bei der Pflege kommen zum Beispiel Enzyme sowie phosphatfreie Waschmittel zum Einsatz. Bevorzugt werden Waschstraßen eingesetzt, da sie durch ihre Kreislaufführung das Wasser im Vergleich zu Waschschleudermaschinen besser nutzen. In den Waschstraßen sind Wärmetauscher eingebaut, die die Wärme aus dem Abwasser aufnehmen und damit das kalte Frischwasser aufheizen. Das Wasser wird zur Dampferzeugung und zum Waschen der Textilien verwendet. Bardusch deckt seinen Wasserbedarf aus dem öffentlichen Netz. Sofern es der Standort der jeweiligen Niederlassung erlaubt, wird aber möglichst kein Trinkwasser, sondern Oberflächenwasser verwendet. Das Abwasser wird in die öffentliche Kanalisation und nicht in Gewässer eingeleitet. Ein Sieb filtert die Feststoffe heraus, die nach dem Waschvorgang im Wasser enthalten sind. In einer anschließenden Kontrolle der Wasserwerte wird geprüft, ob die Inhaltsstoffe des Abwassers den genehmigten Grenzwerten entsprechen. Erst danach erfolgt die Einleitung in die öffentliche Kanalisation.

Optimaler Energieeinsatz

Auch bei der Energienutzung legt Bardusch sein Augenmerk auf eine möglichst effiziente und umweltschonende Arbeitsweise. In den einzelnen Standorten erfassen Mitarbeiter die Verbrauchsschwerpunkte im Rahmen eines Energieverbrauchs- katasters und ermitteln daraus konkrete Energiesparmaßnahmen. Aus Gründen des optimalen Energieeinsatzes werden die Trockner bei Bardusch möglichst direkt mit Erdgas beheizt. Dadurch entfällt der energieintensive Schritt der Dampferzeugung. Wo möglich erfolgt die Einspeisung des Gases direkt auch an andere Maschinen. Die Emissionen der Feuerungsanlagen werden regelmäßig überwacht und die genehmigten Grenzwerte sicher eingehalten. Die bei den einzelnen Niederlassungen angegebenen emittierten Mengen an Luftschadstoffen sind aus den verbrauchten Jahresmengen Brennstoff/Treibstoff beziehungsweise dem Stromverbrauch errechnet. Aktivkohleabsorber reinigen die Abluft der mit dem Lösemittel Perchlorethylen (PER) betriebenen Reinigungsmaschinen. Die Perchlorethylenemissionen auf der Reingasseite werden regelmäßig kontrolliert. Auch sie liegen deutlich unter den genehmigten Grenzwerten.

Bei seinen Liegenschaften achtet Bardusch genauestens darauf, verantwortlich im Sinne der Umwelt zu handeln. Das gilt unter anderem beim Umgang mit Wasser, bei der Begrünung und Pflege der Anlagen und bei der Sanierung des Bodens. Alle neuen Baumaßnahmen werden unter Umweltaspekten geplant und durchgeführt. Beim Bau neuer Gebäude werden auch immer die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter berücksichtigt und verbessert. Bardusch betreibt seine Standorte stets in verkehrsgünstigen Lagen und nie sehr weit von seinen Kunden. Die Abgasemissionen bei den An- und Abtransporten der Produkte können somit vergleichsweise gering gehalten werden. Zudem setzt Bardusch Kraftstoff sparende, effiziente und emissionsarme Motoren ein. Der Fuhrpark des Unternehmens ist nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet. T eilweise werden Erdgas betriebene Fahrzeuge eingesetzt. Abgasschleudern gibt es bei Bardusch nicht. Überdies ist auch die Tourenplanung der Transporte unter ökologischen Gesichtspunkten gestaltet. Leerfahrten kommen nicht vor. Der Kreislauf des Holens und Bringens ermöglicht eine optimale Auslastung: Bardusch bringt saubere Textilien und nimmt die verschmutzten wieder mit.

Das grüne Gewissen bei Bardusch schließt selbstverständlich auch die Vermeidung von Abfällen ein. Als Hauptverpackung kommen textile Einhängesäcke zum Einsatz. Umverpackungen bei der Anlieferung von Neutextilien werden hausintern weiterbenutzt. Wasch- und Hilfsmittelverpackungen (Kunststoffbehältnisse und Bigbags) werden zurückgegeben und neu befüllt. Das bei der Anlieferung von Maschinen anfallende Holz wird ebenso verschiedenen Wiederverwertungsketten zugeführt wie beispielsweise Metalle, Elektronische Geräte, Alttextilien sowie Putz- und Poliertücher.

Zertifiziertes Umweltmanagement

Für herausragende Leistungen im Umweltschutz wurde Bardusch mit dem „Umweltpreis für Unternehmen 1995 des Landes Baden- Württemberg“ ausgezeichnet. Die Unternehmensgruppe hat als erstes deutsches Dienstleistungsunternehmen das Umweltmanagementsystem begonnen und nach EG-Verordnung 1836/93 eingeführt. Als Gemeinschaftsprojekt mit dem Land Baden- Württemberg und der Landesanstalt für Umweltschutz (LfU) realisierte Bardusch in der Zentrale Ettlingen und in einigen Niederlassungen ein prozessorientiertes, integriertes Managementsystem für die Bereiche Umwelt, Qualität, Hygiene, Arbeitssicherheit sowie Arbeitsmedizin und ließ die Standorte registrieren und zertifizieren. Im Oktober 2001 wurden die Zentrale in Ettlingen sowie die Niederlassungen Ettlingen, Heilbronn und Dresden für Umwelt und Qualität nach EMAS III (Öko-Audit- Verordnung), DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 9001 validiert beziehungsweise zertifiziert. Seither wurde dieses Management- system auch in den Niederlassungen Eisenach, Landsberg, Mannheim, Soltau und Siedenburg sowie in den Schweizer Standorten eingeführt und etabliert. Die Bardusch Niederlassung Landsberg nahm am Umweltpakt Bayern teil. Für den Bereich „Bardusch OP-Linie“ besitzt Bardusch die Zertifikate für ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 und ein Zertifikat für ein Qualitätssicherungssystem nach Anhang V der Richtlinie 93/42/EWG. Bardusch legt besonderen Wert auf eine hohe Qualifikation seiner Mitarbeiter, insbesondere in Fragen des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit. Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und wiederkehrend unterwiesen. Auch auf diese Weise ist ein fortwährend hohes Umweltbewusstsein auf allen Ebenen im Unternehmen sicher gestellt. Ausgehend von der Leitlinie, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, gestalten sich im Hause Bardusch alle Produktionsabläufe und umweltrelevanten Tätigkeiten. Die Umwelterklärungen der Firmen Gruppe können unter www.bardusch.de angefordert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie von

Bardusch GmbH & Co., Textil-Mietdienste Jeannette Schmitteckert, Leiterin Marketing / PR Pforzheimer Straße 48, 76275 Ettlingen

Tel. 07243-707-124, Fax 07243-707-824 marketing@bardusch.de, www.bardusch.de

„Meilensteine“ Umweltaktivitäten

 

  • Bis 1983
    Einzelprojekte
  • 1984
    Einführung von internen Umweltstandards für betriebliche Abläufe
  • 1988
    Umwelt-Pressekonferenz „Hat Bardusch eine weiße Weste?“
  • 1990
    Einführung von produktorientierten internen Umweltstandards
  • 1992
    Einführung des Öko-Tex Standards 100
  • 1994/95
    Einführung der EG-Öko-Audit-Verordnung
  • 1995
    Umwelt-Pressekonferenz mit Vorstellung des neuen Managementsystems und der Umwelterklärung. Erstellung eines Praxisleitfadens zur EG-Öko- Audit-Verordnung „Umweltmanagement in Textilpflegebetrieben“. Umweltzeichen „Blauer Engel“ für das System „Stoffhandtuchrollen im Stoffhandtuchspender“ für die Produktlinien 2000, Uno/Duo und F8.
  • 1996
    Verleihung des Umweltpreises 1995 des Landes Baden-Württemberg für heraus- ragende Leistungen bei der Förderung des betrieblichen Umweltschutzes und der umweltorientierten Unternehmensführung
  • 1997/98
    Forschungsprojekt „Zielorientiertes Umweltmanagement mit Hilfe von Umweltkennzahlen“
  • 2000/01
    Einführung eines prozessorientierten, integrierten Managementsystems. Erstellung eines dazugehörigen Leitfadens

  • 2001/02
    Ausweitung dieses Managementsystems auf alle deutschen Niederlassungen
  • 2002
    Umwelt-Pressekonferenz mit Vorstellung des „Leitfadens zur Einführung eines prozess- orientierten integrierten Managementsystems“
  • 2003
    Teilnahme am Umweltpakt Bayern durch die Niederlassung Landsberg
  • 2005
    Einführung des Managementsystems in den Schweizer Standorten
  • 2007
    Einführung des Managementsystems in den Schweizer Standorten

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Pressekontakt

bardusch GmbH & Co. KG

Jeannette Schmitteckert
Telefon 07243 707-1213
presse@bardusch.de

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